Die Vergangenheit der Siedlung reicht bis in die Keltenzeit zurück, obwohl die ersten schriftlichen Aufzeichnungen aus der Römerzeit stammen. An der Kreuzung der Bernsteinstraße
und des Flusses Zala wurde Zalalövő schon bald zu einer bedeutenden Siedlung. 124 wurde sie unter Kaiser Hadrian zur Stadt erhoben und erhielt den Namen Municipium Aelium Salla. Zeugen ihres damaligen Aufschwungs sind alte Steingebäude. Laut einer Urkunde aus dem 13. Jahrhundert lebten hier Bogenschützen des Königs, worauf der Name lövő (Schütze) zurückzuführen ist. 2000 erhielt Zalalövő wieder den Rang einer Stadt. Seit über 25 Jahren sind im kulturellen Leben der Stadt die Zala-Grenzland-Tage jeweils am 2. Wochenende im August bedeutend: Ausstellungen, Konzerte, Märkte, Sportveranstaltungen, Wettbewerbe im Gespannfahren und zum Abschluss ein Feuerwerk am Borostyán-See. Das reichhaltige Programm bietet in- und ausländischen Gästen gleichermaßen zahlreiche Möglichkeiten zur Unterhaltung.

Rund um Zalalövő erstrecken sich Buchen-, teils auch ausgedehnte Fichtenwälder. In der oft unberührten Natur fi nden wir seltene, geschützte Pfl anzenarten, so z.B. Zyklamen, Schachblumen, das kleine Knabenkraut und die Hunds-Zahnlilie. Im Frühjahr sind die wunderschönen Blütenteppiche aus Knotenblumen und Schneeblumen die ersten, die die Besucher in das Macskás-Tal locken. Die sanften Hänge des Zalaer Hügellandes sind schon für sich ein Erlebnis für alle Naturliebhaber. Für den Fremdenverkehr bedeutend ist der an der Stadtgrenze gelegene Borostyán-See mit einer hervorragenden Wasserqualität, seiner wildromantischen Umgebung und den zahllosen Möglichkeiten für Angler, Freizeitsportler und Wasserratten. Von Wäldern umgeben fi nden wir auch den Wallfahrtsort Borosán-völgy.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die freigelegten römischen Bauten, die Villa Publica und die Bernsteinstraße, die im Salla-Museum zu besichtigen sind. Nennenswert ist auch das geschmackvoll gestaltete, gut erhaltene, mit Stroh gedeckte, L-förmige Heimatmuseum, dessen Einrichtung die Wohnung der zum Teil schon bürgerlich werdenden mittelbauernschicht zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigt.

Mehrere Vereine sehen ihre Aufgabe in der Erhaltung der Traditionen des Komitates Zala. Unter den Volksbrauchtümern pflegen sie das Blochziehen, die Maskeraden zur Fastnacht und das Besprengen am Ostermontag. Das größte Event im Herbst ist das Murci- Festival. An all diesen Veranstaltungen nehmen regionale Künstlergruppen und Kulturschaffende teil, sorgen für großartige Unterhaltung und laden dazu ein, immer wieder in unsere kleine Stadt zurückzukehren.
Weitere Informationen:
„Salla” Művelődési Központ
8999 Zalalövő, Szabadság tér 2.
Tel./Fax. +36 92/371-004 • E-Mail: telehaz@zalalovo.hu