Vasvár, die Ungarische Stadt der Kultur, ist Hild-Preisträger. Die Perle von Vasi-Hegyhát (Bergrücken von Vas) ist reich an Naturschönheiten, Kulturschätzen und Sehenswürdigkeiten.
Die Denkmäler der Kleinstadt mit historischer Vergangenheit sind Traditionen der Volkskultur. Die modernen Gebäude und Statuen leben mit den freundlichen Stadtbewohnern in einer angenehmen Atmosphäre zusammen.

Die Kleinstadt mit 4600 Einwohnern bekam ihren Namen nach ihrer Burg aus der Arpadenzeit und der Hauptrolle in der Eisenverarbeitung des frühen Mittelalters. Von der Staatsgründung an bis zum Jahr 1578 war sie Sitz des Komitates Vas und eine der bedeutendsten Städte West-Transdanubiens. Während der Türkenkriege wurde die Stadt vollkommen zerstört, im 18. Jahrhundert gewann sie als Kreissitz an Bedeutung; derzeit spielt sie als Zentrum von Vasi Hegyhát im Leben der Umgebung eine wichtige Rolle. Die sogenannte „Schanze von Vasvár“ ist Teil eines frühen Grenzwehrsystems. Sie beginnt auf dem westlich des Kisköves-Berges liegenden Grabenberg („Graben und Schanze“) und ist heute noch auf einer Länge von 8 km bis zur Grenze von Hegyhátszentpéter zu sehen und mancherorts mehrere Meter hoch. Ein rekonstruierter Teil (das sogenannte Eisentor) ist ein interessantes historischarchitektonisches Denkmal. Ebenso könnenhier ein Teil der Handelsroute „Soldatenstraße“und ein Lehrpfad besichtigt werden.

Ein wertvolles Denkmal ist der Gebäudekomplex von Kirche und Kloster der Dominikaner mit Elementen aus gleichsam allen Epochen der Geschichte der Stadt. Im Kloster ist ein Museum mit Ausstellungen über das Komitat Vas im Mittelalter und über die Vergangenheit des Dominikanerordens in Ungarn untergebracht. Hier kann auch der Nachlass des jung verstorbenen Bildhauers Richárd Török besichtigt werden. Eine bestimmende Rolle im Leben der Stadt spielen die Wallfahrten, die mehrere Tausend Pilger anziehen. Es gibt hier zwei Kirchtage: jenen zu Mariä Himmelfahrt im August, der auch mit den Veranstaltungen der traditionellen Tage von Hegy hát verbunden ist und den Kirchtag zum Namenstag Marias, Anfang September, bekannt auch durch den alten Wall fahrt sort Szentkút. Das aus 2100 m Tiefe kommende, wärmeregulierbare Thermalwasser in Bad Szentkút bietet Erholung-
und Badevergnügen Suchenden gleichermaßen angenehmes Freizeitvergnügen.

Das Thermalbad und das Schwimmbecken mit gespannter Wasserober fläche sind für die Gäste von Mai bis September geöffnet.
Gästen unserer Stadt empfehlen wir einen Besuch im 10 Autominuten entfernten Arboretum von Jel, wo blühende Rhododendren ein überwältigendes Bild und ein unvergessliches Erlebnis bieten – einzigartig in Europa. In den Monaten Mai und Juni schlüpft der Garten in ein Blütenkleid und zieht den Besucher mit einem Farbenspektakel und betörenden Düften in seinen Bann.

Weitere Informationen:
Vasvár Város Önkormányzata (Stadtgemeinde Vasvár)
9800, Vasvár Alkotmány u. 1.
Tel.:94/572-012, 94/370-015 • email:vasvar@t-online.hu