Lenti

Es liegt im südwestlichen Zipfel des Komitates Zala nahe der Grenzen zu Slowenien, Kroatien und Österreich, dort, wo drei Landstriche aufeinandertreffen: Őrség, Göcsej und Hetés.

Über die Zeit der Entstehung der Siedlung gibt es keine genauen Angaben, die ersten stammen aus dem Mittelalter. Der gut erhaltene Eckturm der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burg mit seinem schönen Keller mit Tonnengewölbe kann noch heute besichtigt werden. Die im Zentrum der Stadt stehende römisch-katholische Kirche St. Michael wurde an der Stelle einer mittelalterlichen Kirche, die dem hl. Georg geweiht war, am Ende des 17. Jahrhunderts im barocken Stil erbaut, die Fresken stammen von István Dorffmaister.

Lenti und seine Umgebung sind reich an Naturschätzen. Wanderern und Abenteurern bieten Radwege, Wanderpfade und die längste Wald-Kleinbahn Ungarns zwischen Lenti und Kistolmács unvergleichliche Erlebnisse. Zu Tausenden blühen Schneeglöckchen und Frühlingsknotenblumen, im späten Frühjahr die Schachblume. Neben dem Bahnhofsgebäude der Wald-Kleinbahn in Lenti ist die Dauerausstellung für Holzindustrie und Eisenbahngeschichte mit dem Titel „Die Schätze von Göcsej – Wald und Holz“ zu finden.

Eine langjährige Tradition haben die Kulturtage an der Kerka, deren Programm auch durch Kulturgruppen der Stadt belebt wird. Zu den Programmpunkten zählen auch Veranstaltungen, bei denen Produkte regionaler Handwerkskünstler oder der örtlichen Gastronomie präsentiert werden.

Die touristischen Attraktionen der Region sind das Thermalbad Lenti und der Szent György-Energiepark, dessen Wasser mit hohem Natrium-Hydrogenkarbonatgehalt bei Beschwerden an dem Bewegungsapparat, den Gelenken, der Wirbelsäule und dem Kreislauf geeignet ist. Im Bad Lenti warten 5 Außenbecken, 3 Hallenbäder und ein halb überdachtes Warmwasser-Erlebnisbecken, Sauna, Dampfkammer und eine Schönheitsfarm sowie eine 8 ha große Grünfläche auf Ruhe- und Erholungsuchende. Im Erlebnisbecken mit einer Wasserfläche von 1340 m² sorgen Wildwasserströmungen, Massagebänke, Nackenduschen und eine 74 m lange Riesenrutsche für unvergessliche Erlebnisse.

Einzigartig in Europa sind die Erdstrahlungen mit Heilkraft auf dem Gelände des Bades, wie die sogenannten St-Georg-Linien. Durch die gemeinsame Wirkung von Thermalwasser und Erdstrahlungen können sich die Gäste effizienter erholen, Energie aufladen und gesund werden.

Im Frühjahr 2005 wurde das Haus der Traditionen eröffnet, wo eine Sammlung der volkstümlichen Werte der Region Hetés aus dem 18.-19. Jahrhundert und die Arbeiten des letzten berühmten Hirtenschnitzers, Lajos Soós, besichtigt werden können.
Besucher können in der Stadt zahlreiche Meister kennenlernen, die lokale Erzeugnisse herstellen: Korbflechter, Töpfer, Kerzenzieher, und einer stellt sogar auf einem 130 Jahre alten Webstuhl aus Zalaszombatfa hausgewebte Stoffe her.

Weitere Informationen:
Tourinform Iroda
Lenti, 8960 Táncsics M. u. 2/a.
Tel.: +36 92/551-188

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